gs1-neton-header-09.jpg

Europa zerfällt – und was nun?

Was wäre, wenn Europa zerfällt und der Euro abgeschafft wird? Oder kaum mehr Rohstoffe zu haben sind? Welche Auswirkungen hätte dies auf Wirtschaft und Gesellschaft? Mit diesen und anderen Trendbrüchen, deren Analyse und Auswirkungen auf Trends und Szenarien für den Schweizer Logistikmarkt, befasst sich die Neuauflage der Logistikmarktstudie Schweiz.

In der heutigen, eng vernetzten Weltwirtschaft haben der zunehmende internationale Handel, Outsourcing und Offshoring sowie die Globalisierung zu einer stark erhöhten Komplexität in Supply Chains und somit auch der Transport- und Logistikprozesse geführt. Dies hat zur Folge, dass Entwicklungen und Auswirkungen unvorhergesehener Ereignisse, die oftmals abrupt auftreten und nachhaltige Auswirkungen haben, schwer oder nahezu unmöglich einzuschätzen sind.

Die globale COVID-19-Krise hat neue Herausforderungen von Transport- und Logistikprozessen aufgezeigt und Diskussionen über Risiken und Schwachstellen in Supply Chains ausgelöst. Um auf die zunehmenden und durchaus schwerwiegenden Auswirkungen zukünftiger antizipierter und unbekannter Störungen und Krisen vorbereitet zu sein und diese zu bewältigen, sind Strategien notwendig. Sich aktiv mit sogenannten «Trendbrüchen» auseinanderzusetzen und diese zu analysieren, ist dafür unabdingbar.

Zwölf Trendbrüche analysiert
Der Zerfall Europas und eine rasante, nicht vorhergesehene globale Rohstoffverknappung sind nur zwei von insgesamt zwölf Trendbrüchen, welche die Autoren der aktuellen Logistikmarktstudie Schweiz untersucht haben. Auf der interaktiven Plattform www.logistikmarktstudie.ch stehen zu jedem Trendbruch Business Model Canvas zur Verfügung, die diesen sowohl aus Sicht der Logistikdienstleister als auch der Verlader analysieren. Auch eine Kategorisierung nach Eintrittswahrscheinlichkeit, Vorlaufzeit, Wirkungsstärke, Wirkungsdauer, räumlicher Ausbreitung und Grad der Vernetzung haben die Autoren vorgenommen.

Wie sich Trends entwickeln
Neben der ausführlichen Trendbruchanalyse findet sich in der Ausgabe 2021 auch die aktualisierte Trendstudie mit dem Trendradar, den Szenarien, dem Zielbild und den Handlungsempfehlungen. Die Trendstudie wird alle zwei Jahre durchgeführt, erstmals 2019, und ermöglicht so einen Einblick in die Entwicklung verschiedener Trends. Alle zwei Jahre alternierend zur Trendstudie bearbeiten die Autoren ein spezifisches Thema vertieft. Vergangenes Jahr widmete sich die Vertiefungsstudie dezentralen Technologien. Im kommenden Jahr beschäftigt sie sich mit digitalen Plattformen. Ein beliebter und bewährter Teil der Logistikmarktstudie stellt die Analyse des Logistikgesamtmarktes und die Auflistung der Top-100-Logistikdienstleister dar, die jährlich aktualisiert werden.

Die Logistikmarktstudie Schweiz wird von GS1 Switzerland und dem Institut für Supply Chain Management der Universität St. Gallen erstellt.

Claudia Schön

Kontakt

Institut für Supply Chain Management (ISCM-HSG) Universität St.Gallen
Dufourstrasse 40a, CH-9000 St. Gallen
Prof. Dr. Erik Hofmann, Tel.: +41 71 224 72 95, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Daniel Langner, Tel: +41 71 224 72 92, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.iscm.unisg.ch

GS1 Switzerland, Monbijoustrasse 68, CH-3007 Bern
Jan Eberle, Tel: +41 58 800 72 97, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.gs1.ch

 

Nach oben