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Elektronische Artikelsicherung

(hg) In den vergangenen Wochen und Monaten sind immer häufiger Berichte in verschiedenen Medien aufgetaucht, in denen auf Probleme bei einzelnen Händlern hingewiesen wird, welche Kleidungsstücke mit der elektronischen Artikelsicherung (EAS – Electronic Article Surveillance) ausgerüstet haben. EAS basiert auf der RFID-Technologie.

 

Etliche Kleiderhersteller bieten ihren Kunden an, die Funktags für die gebräuchlichsten Systeme gleich bei der Produktion der Kleider anzubringen. Dabei werden kombinierte Tags verwendet, die für mehrere EAS-Systeme brauchbar sind. Das bedeutet, dass der Verkäufer den Funktag nur für sein System deaktivieren kann, aber nicht für jenes des Nachbarladens.

Betritt nun der Käufer den anderen Laden, so erkennt das System den aktiven Tag und löst damit einen Alarm aus, in diesem Fall einen falschen. Mit EPCglobal bietet GS1 eine Lösung an, um diese Fehlalarme wirksam zu verhindern. Dabei wird jedes einzelne Produkt neben der GTIN mit einer eindeutigen Nummer identifiziert. Beim Verkauf wird die Nummer in der Datenbank als bezahlt markiert und kommt aus diesem Grund in keinem anderen Laden vor.

Dank des Wechsels der Funkfrequenz von aktuell 13,56 MHz (High Frequency) auf 860–960 MHz (Ultra High Frequency) und dem damit einhergehenden grösseren Aktionsradius können die Eingangsbereiche in den Läden grosszügiger gestaltet werden und die Antennen sind weniger aufdringlich.

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