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Gepir wird mobil

Gepir wird mobilTippen war gestern. Das Mobiltelefon wird zum Strichcodelesegerät und liefert in Sekundenschnelle, was sich hinter den Strichen versteckt. Mit der neuen iGepir-Lösung von GS1 Schweiz kommen die gelben Seiten der Supply Chain auf das iPhone.

(jh) Mittlerweile gibt es über 100 000 Zusatzprogramme im App Store von Apple. Es sind Programme für zuhause, zum Ausgehen, für unterwegs oder einfach für mehr Produktivität.

Je nach Geschmack machen die Apps das iPhone zum mobilen Kino, zur tragbaren Spielhalle oder zum Büro für unterwegs.

iGepir im Taschenformat
Schon bald gibt es auch iGepir Premium als App zu kaufen. Die integrierte Kamera dient dabei als Scanner. Gepir steht für Global GS1 Electronic Party Information Registry und ermöglicht die Suche nach Unternehmen in über 90 Ländern weltweit. Gepir – das sind die gelben Seiten der Supply Chain im Taschenformat. Mehr als eine Million Unternehmen sind im virtuellen Nachschlagewerk von GS1 registriert. Sie alle nutzen das weltweite GS1 System zur Identifikation ihrer Produkte. Sie wollen wissen, wer hinter der Barcodenummer auf dem Früchtemüsli steckt? Ganz einfach. Wie an der Kasse im Supermarkt scannen sie mit ihrem iPhone den Strichcode. Die Nummer wird aus dem Barcode ausgelesen und eine Anfrage an Gepir gestartet. Die iGepir-Applikation liefert Informationen zum Produkt und Hersteller direkt auf das Display, und das schnell, komfortabel und überall.

Suchen und finden
Gepir ist ein globales Netzwerk, das die GLN-Teilnehmerdaten der einzelnen GS1 Organisationen verwaltet. So wird aus über 100 nationalen GS1 Datenbanken ein zentraler Katalog im Internet, der mit iGepir den Weg auf das iPhone findet. Gefunden werden die Informationen im zentralen Verzeichnis über die Global Location Number (GLN), die Global Trade Item Number (GTIN) oder über den Serial Shipping Container Code (SSCC).

Wo immer eine Abfrage getätigt wird, erfolgt ihre Weiterleitung über das Länderpräfix der Global Location Number an eine der dezentralen Datenbanken, die über die detaillierten Teilnehmerdaten verfügt. Die Abfragen werden im XML-Format per TCP/ IP-Protokoll weitergegeben. Mittels Verlinkung kann vom Gepir-Datensatz auf Produktkataloge, Promotionen oder einfach auf die Produktseite im Internet verwiesen werden. So kann der Konsument auf weiterführende Informationen zugreifen. Monatlich werden über Gepir 2,5 Millionen Zugriffe registriert. iGepir kostet im App Store 2.20 Franken und ermöglicht eine unbegrenzte Anzahl Abfragen. Die iGepir lite-Version ist kostenlos, auf 30 Abfragen pro Tag limitiert, und die Datenerfassung erfolgt manuell.

Joachim Heldt

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