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Kommentar: Heimat Internet

(jh) Die Zahl der Kunden, die in der Schweiz im Internet einkaufen, ist auch 2012 weiter angestiegen. Der Schweizer Onlinehandel hat im vergangenen Jahr 10,18 Milliarden Franken erwirtschaftet. Gemäss einer am 19. März 2013 veröffentlichten Studie der Universität St. Gallen kauften 88 Prozent aller Konsumenten mindestens einmal im Internet ein.

 

Herr und Frau Schweizer erwerben im Internet am meisten Ferienreisen oder Flugtickets, Musik und Filme sowie Computerhardware. Die kombinierte Nutzung von Ladengeschäft und Onlineshop hat 2012 in allen Branchen zugenommen, besonders stark bei der Elektronik und der Bekleidung, wie die Untersuchung zeigt. Der Einkaufstourismus macht dem Internetshopping Konkurrenz. Onlineshopper kauften gerne günstiger in Ladengeschäften im Ausland ein, heisst es. Im laufenden Jahr liege der Konsumtrend in der mobilen Internetnutzung. Rund 70 Prozent der Internetkunden nutzen heute mobile Endgeräte; 2011 waren es erst 44 Prozent.
Und welche Onlineshops sind besonders begehrt? Gemäss der Studie von E-Commerce-Center Handel belegte Nespresso aus der Kategorie Generalisten/ Lebensmittel den ersten Platz im Onlineshop-Index. Entscheidend für den Vorsprung gegenüber Esprit sind hier vor allem die Erfolgsfaktoren Sortiment, Website-Gestaltung, Service, Bezahlung, Versand und Lieferung. Auf Platz drei und vier liegen Amazon und bonprix, gefolgt von Coop und LeShop.
Die Herausforderung und gleichzeitig das Erfolgsgeheimnis im E-Commerce bleibt, den Einkaufsprozess für den Kunden so zu gestalten, dass er die Marke erlebt und von ihr begeistert ist. Neben der gezielten Aufbereitung von Produktinformationen, Liefer- und Bezahlmöglichkeiten rücken emotionale Inhalte zunehmend in den Fokus, denn auch im Internet gilt: Das Auge kauft mit.

Joachim Heldt

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