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Attraktiv, kompetent und wichtig

Am 12. September 2014 ging die PACK&MOVE, die Schweizer Fachmesse für integrierte Logistiklösungen und Verpackungstechnik, in der Messe Basel zu Ende. An vier Tagen informierten sich die Besucherinnen und Besucher über Innovationen, Lösungen und Neuheiten.

160  Aussteller  aus  fünf  Ländern  präsentierten auf insgesamt 22 000 Quadratmetern ihre Produkte und Dienstleistungen. Die moderne Messehalle bot einen grosszügigen Rahmen. Im Schlussbericht sprechen die Veranstalter von einer geringen Besucherzahl, ohne aber konkrete Angaben zu machen. Die Zielvorgabe lag wahrscheinlich bei 7000 Besuchern. Demgegenüber verzeichnete die Messe jedoch in qualitativer Hinsicht ein positives Echo und konnte die Erwartungen erfüllen.

Gut abgeholt
«Die neue Messehalle mit ihrer Infrastruktur hat einen attraktiven Rahmen geboten. Die Atmosphäre war gut, die Standbauten schön und die Beratung professionell. Die Besucher haben sich positiv zur Messe geäussert», so die Messeleiterin Theresia Saner. Besonders gelobt wurde seitens der Aussteller die hohe Qualität der Besucherinnen und Besucher aus der ganzen Schweiz und dem nahen Ausland. Stefano Ghilardi, Mitglied der Geschäftsleitung und Leiter Vertrieb bei Linde Material Handling Schweiz AG sowie Präsident von Swisslifter, bestätigt: «Die Qualität der Besucher am Stand war gut und die Swisslifter-Stapler arena war ein Publikumsmagnet.» Benno Reichmuth, CEO der SSI Schäfer, kommentiert: «Die PACK&MOVE ist für uns die wichtigste Messe im Bereich Intralogistik.» Einig sind sich Philippe Dubois, Präsident des Schweizerischen Verpackungsinstituts (SVI), und Livio Marchioni, CEO der BVS Verpackungs-Systeme AG: «Die Messeorganisation und Infrastruktur in Basel waren einfach top.»
Die Messe bestätigte sich als wichtiger Treffpunkt der Logistik- und Verpackungsbranche. Aussteller, Verbände, der Kompetenzpartner GS1 Schweiz, der Fachpartner SVI sowie die Messe Schweiz zeigen sich zufrieden. Das Konzept der PACK&MOVE mit attraktivem Ausstellungsbereich, Begleitveranstaltungen im Forum und auf der Networkingzone hat sich bewährt. Thomas Bögli, Geschäftsleitungsmitglied von GS1 Schweiz, kommentiert: «Das Forum war vor allem morgens gut besucht und die Gespräche in der Networkingzone waren beim Publikum beliebt.» Als Kompetenzpartner der Messe hat GS1 Schweiz an allen vier Tagen ein breit gefächertes Programm organisiert. Ob Big Data, RFID oder neue Wege für Mehrweggebinde, die Fachforen trumpften mit breiter Themenauswahl auf.

Dreikäsehoch schafft Synergieeffekte
Der Logistikcluster feierte sein dreijähriges Bestehen. Die Gratulanten waren zahlreich. Mit über 300 Gästen aus Politik und Wirtschaft war das Clusterforum sehr gut besucht. Martin Dätwyler, stellvertretender Direktor der Handelskammer beider Basel, und Markus Breisinger, Projektleiter des Clusters, ziehen rückblickend eine positive Bilanz. Wichtige Branchenvertreter unterstützen den Cluster in seinem Vorhaben, die Region Basel als Logistikstandort zu positionieren und die volkswirtschaftliche Bedeutung der Logistik aufzuzeigen. Dazu gehört auch, das verzerrte Bild der Branche in der Öffentlichkeit zu korrigieren.
Die Region Basel ist ein wichtiger Logistikknotenpunkt für das ganze Land. In diesem Logistikcluster übernehmen die Schweizerischen Rheinhäfen eine zentrale Rolle. Die Binnenschifffahrt transportiert jährlich sechs Millionen Tonnen Güter und 100 000 Container von und nach den Rheinhäfen. Die Prognosen stehen auf Wachstum und die Kapazitäten der Rheinhäfen werden bald ausgeschöpft sein. Fest steht, dass es einen neuen, modernen Terminal braucht, und die Chancen, diesen statt nur bimodal (Schiene und Strasse) gleich trimodal (Schiene, Strasse und Wasser) auszugestalten, sind für die Region einmalig.
Um die Bedeutung der grössten Logistikdrehscheibe der Schweiz für die Region und das gesamte Land einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen, braucht es Initiativen wie den Logistikcluster, aber auch eine Fachmesse wie die PACK&MOVE, die Logistiklösungen und Verpackungstechnik in den Mittelpunkt stellt. Und damit die zukünftige Entwicklung des Hafengebietes mit Zustimmung begleitet wird, fand im Anschluss im Areal Kleinhüningen das dreitägige Hafenfest statt.

Joachim Heldt

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