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Einigkeit und Gegensätze ziehen sich an

Einstimmige Beschlüsse und zwei gegensätzliche Referenten bestimmten die 9. Generalversammlung von GS1 Schweiz. Die Stimmberechtigten wählten Stefan Regli von PostLogistics und Peter Gmünder von Valora Trade Switzerland in den Vorstand.

Bereits zu Beginn stellte Präsident Robert Vogel in Aussicht, dass der Schwerpunkt der diesjährigen Generalversammlung auf dem öffentlichen Teil liege: «Letztes Jahr haben wir uns auf die Verankerung der Strategie 2012–2016 in unserem Grundgesetz, den Statuten, konzentriert. Dieses Jahr können wir uns dem öffentlichen Teil ausführlicher widmen.» Bevor dann Prof. Dr. Axel Sikora und Dr. Ludwig Hasler die Bühne betraten, um das Thema «Dynamik – Wertewandel – Digitalisierung» zu betrachten, führte Präsident Robert Vogel durch den nichtöffentlichen Teil der Veranstaltung. Alle Beschlüsse wurden einstimmig gefasst. Auch die zwei neuen Vorstandsmitglieder Stefan Regli und Peter Gmünder wurden einstimmig gewählt. Sie folgen auf Patrick Maier von PostLogistics und Matthias Meier von Credit Suisse, die 2013 aus dem Vorstand von GS1 Schweiz ausgeschieden sind.

 

Kurzinterview mit Stefan Regli und Peter Gmünder

 

Nicolas Florin erläuterte in seinem Rückblick auf das Jahr 2013 die Tätigkeitsschwerpunkte und sprach dabei auch die Projekte «trustbox» und humanitäre Logistik an. Er berichtete von den neuen Supportdienstleistungen in den Bereichen Collaborative Supply Chains und GS1 System und der Vernetzung von GS1 Schweiz in Europa. Der Verband konnte 2013 mit einem positiven Jahresergebnis von 370 314 Franken abschliessen und sein Vermögen von rund 5,8 Millionen auf rund 6,1 Millionen Franken steigern.

Von Algorithmen und Menschen

Die beiden Referate des öffentlichen Teils regten zum Nachdenken an. Zunächst stellte Prof. Dr. Axel Sikora die Entwicklung hin zum «Internet der Dinge» dar. Damit ist die steigende Vernetzung von Anwendungen und ihre selbstständige Kommunikation ohne menschliche Intervention gemeint. Ohne den technischen Fortschritt zu verteufeln, rief Philosoph und Publizist Dr. Ludwig Hasler die Teilnehmer dann dazu auf, diese Entwicklung kritisch zu hinterfragen und zu reflektieren, inwiefern der Mensch seine Freiheit damit abgibt. An Diskussionsstoff fehlte es den Gästen nach diesen zwei gegensätzlichen Referaten beim anschliessenden Apéro nicht.

Katharina Birk

 

Impressionen

 

Geschäftsbericht 2013

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