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LEAN konsequent leben

Drei spannende Kurzreferate gingen am 8. Mai 2012 in Zürich der Frage nach: „Warum nicht schlank?“ Die rund 60 Teilnehmenden profitierten von Impulsen und Lösungsansätzen, wie sich LEAN im Unternehmen konsequent leben lässt.  Logistik-Prozesse sind für alle Unternehmen ein entscheidender Erfolgsfaktor, so die Unternehmensberatung Dr. ACÉL & PARTNER AG. LEAN-Massnahmen lassen sich in der Produktion, Administration und Logistik realisieren – und zwar mit Gewinn.

Rund 60 Kunden, Presseleute und Mitarbeitende besuchten das Impuls-Apéro in der stilvollen Zürcher Brasserie Lipp. Gastgeberin war die Dr. ACÉL & PARTNER AG. Das Motto lautete: „LEAN konsequent leben: Warum nicht schlank?“. Die Unternehmensberater gewährten anhand dreier Referate vertieften Einblick in „Neue schlanke Geschäftsmodelle“, in Prinzipien, Erfolge und ein Praxisbeispiel von „LEAN als Produktionskultur“ sowie zu guter Letzt in „LEAN in Prozessen und Führung“.

Noëlle Jufer, Beraterin bei der Dr. Acél & Partner AG, schildert eindrücklich, wie neue schlanke Geschäftsmodelle für eine individualisierte Massenfertigung in der Schuhherstellung sprichwörtlich Fuss fassen. Zentraler Dreh- und Angelpunkt laut Jufer ist die Umstellung vom sogenannten Push- auf das Pullprinzip. In einem „Create to Order-Prozess“ entwickelt der Endkunde bzw. die Endkundin ihren individuellen Schuh selbst. Mit ihrer Wahl löst die Käuferin unmittelbar den Produktionsprozess aus. Produktentwicklung und Produktionsplanung können aufgrund eines durchgängigen Datenmanagement-Systems parallel geführt werden. So wird die individualisierte Massenfertigung zur Schlüsselkompetenz.

Um „LEAN als Produktionskultur“ dreht sich das Referat von Markus Bruderer, Berater, Dr. Acél & Partner AG. Er dokumentiert die grundsätzlichen Erfolgsfaktoren schlanker Produktionen und optimaler Materialflüsse. Geschwindigkeit, Takt und Flexibilität sind vordringliche Einflussfaktoren in seinem veranschaulichten Praxisbeispiel. Bruderer visualisiert, dass hinter einer robusten Durchlaufzeit-Verkürzung stets eine Optimierung des Wechselspiels von schlanker Produktion und optimaler Logistik steht. Verschwendung gilt es zu eliminieren. Abschliessend betont er, was Verbesserungen entlang der Wertschöpfungskette voraussetzen: einen geregelten Systeminput - mit einer bedarfsgerechten Beschaffung und einem kontinuierlichen Produktionsfluss.„

Die Einfachheit birgt Potenzial“, so Roland Renggli, Seniorberater der Dr. Acél & Partner AG im Vortrag „LEAN in Prozessen und Führung“. „Wo Überflüssiges die Wertschöpfungskette belastet, findet Verschwendung in den Strukturen und Prozessen statt“. In einem kontinuierlichen Prozess gelte es deshalb, alle Schnittstellen zu analysieren, optimieren, verbessern und dann zu prüfen. Renggli verrät pragmatisch, dass dazu oftmals der Mut zur Lücke und zum Einfachen erforderlich sei. Beispielsweise sollen Sortimentsentscheide mit Bedacht, aber konsequent gefällt und Komplexität bereits in der Entwicklung vermieden werden – Standards sind gefragt.

Als ein offizielles Nachfolgeunternehmen der Stiftung BWI/ETH profitiert die Dr. Acél & Partner AG von einem breiten Wissensfundus. Die Beratungsfirma steht für messbaren Kundennutzen entlang der gesamten Demand und Supply Chain Prozesse. Hinter dem Erfolg des Unternehmens stehen hervorragende Dienstleistungen sowie Partner und Mitarbeitende mit hoher Kompetenz und viel Herzblut.

 

Download Vorträge:

Vorschau

29. Zürcher Logistik-Kolloquium
Donnerstag 25. Oktober 2012 ab 13.00 Uhr
Technopark in Zürich
Anmeldung und Details auf www.acel.ch/kolloquium

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